Die meisten Vertreter dieser Familie besitzen einen kugelförmig gewölbten Hinterkörper. Viele Kugelspinnenarten fertigen lockere Maschennetze an mit eingefügten Fangfäden, die mit Leimtröpfchen besetzt sind. Die Fäden sind oftmals nur locker am Untergrund befestigt und stehen unter Spannung. Werden sie von einem Beutetier berührt, so reissen sie ab und heben das Tier in die Höhe, wo es völlig hilflos ist und überwältigt werden kann. Die Weibchen betreiben eine fürsorgliche Brutpflege, manche Arten (z.B. Phylloneta impressa) füttern ihre Jungtiere sogar von Mund zu Mund mit einem speziellen, ausgewürgten Saft.
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© Ingrid Altmann